Da waren sie, unsere drei Probleme: Schlangenmenschen! Und die sind von unserem Eintreten (ja Thor, für dieses Wortspiel bist du verantwortlich) nicht sonderlich überrascht. Und das einzige was wir über sie wissen ist, dass sie über unangenehme Giftzähne verfügen. Aber auch über eine ihrer Schwächen wissen wir Bescheid: Sie sind kälteempfindlich. Und genau dafür habe ich mir etwas Geniales ausgedacht.
Thor stürzt sich unter den aufmunternden Klängen von Manndies „Gesang“ auf den, der der Tür am nächsten ist. Offensichtlich will er ihn daran hindern zu flüchten und Alarm zu schlagen. Aber glitschig wie eine Schlange kann sich dieser Gegner aus seinem Griff herauswinden. Sind Schlangen überhaupt glitschig? Ich muss das nachher bei einem der Toten prüfen. Doppeltes Pech für Thor: Er bekommt von dem Nebenmann auch noch eine drübergezogen. Das hat wehgetan. Ginnu stürmt auch nach vorne, mit seiner Kampftechnik will er den Schlangenmenschen offensichtlich kalte Luft zu wedeln. Ob er damit etwas bewirkt kann ich nicht erkennen. So, lass mal einen Profi ran: Ich vereise den kompletten Untergrund unter den Schlangenmenschen und unter Thor (tut mir leid). Aber irgendetwas muss schief gegangen sein: Nur der Ausgang glitzert eisig, der Boden unter den Schlangenmenschen verändert sich nicht. Ich kann das nicht glauben. Soweit zu den genialen Plänen.
Unsere Gegner machen das irgendwie besser: Der erste fügt Thor eine weitere Wunde zu, seine dritte schon! Der zweite macht etwas mir unbekanntes, das Umgebungslicht scheint sich etwas einzutrüben. Was bringt das? Der dritte schaut Ginnu scharf in die Augen. Ich kann es nicht erkennen, aber Ginnu erklärt später, dass er sich nach dieser einschüchternden Musterung deutlich schwächer gefühlt hat.
Ab da läuft der Kampf dann deutlich besser: Theo lehrt einem der Schlangenmenschen das fürchten, dieser versucht zu fliehen, kommt aber an Thor nicht vorbei. Dieser haut seinen Gegner mit einem mächtigen Schlag seines Zweihänders zu Boden, sein sofortiger Angriff auf den nächsten Gegner geht allerdings fehl. Vielleicht hat er bemerkt, dass seine drei Wunden echt übel aussehen: Schwarz gerändert und eitrig. Ich kann direkt sehen, wie er durch diese Wunden weitere Lebenskraft verliert.
Wunden heilen von Schwanhild bringt nur geringe Linderung, die Wunden sehen weiter schlimm aus. Neesha mischt sich auch noch erfolgreich ein, verletzt einen der Gegner, so langsam wird es voll in diesem kleinen Raum. Aber Schwanhild und ich können einen weiteren Schlangenmenschen töten. Das Licht wird wieder etwas besser, und auch die Wunden von Thor sehen wieder normal blutig aus. Aha!
Der letzte Gegner stellt kein Problem mehr dar. Die Ausrüstung der Schlangenmenschen (beschlagene Lederwamse, große Holzschilde, Krummsäbel und Wurfspeere, einige Münzen) nehmen wir mit, soweit wir sie als halbwegs wertvoll einschätzen.
Theo erklärt uns, dass das Gift der Schlangenmenschen Viperngift ähnelt und auf die Lebenskraft geht. (spieltechnisch: primärer und sekundärer Schaden jeweils 1W6 auf die Konstitution).
Der einzige Ausgang aus diesem kleinen Raum führt in einen wesentlich größeren. Wir können auf der einen Seite mehrere Strohpuppen erkennen. Auf der anderen Seite eine Art hölzerne Absperrung. Gerade mal schulterhoch stellen sie kein besonderes Hindernis dar. Aber Edeltraut, die vorsichtig in den Raum späht, kann insgesamt 5 weitere Schlangenmenschen mit wurfbereiten Speeren erkennen. Außerdem sind auf der Holzmauer Glasscherben auszumachen. Das erschwert das darüber klettern doch erheblich. Edeltraut bittet um etwas Ruhe und nach kurzem Lauschen meint sie, die Stimme unseres Kapitäns zu hören, er klinge verzweifelt und hungrig.
Mit fällt auf, dass die Geräusche die Geryan einige Räume vorher gehört hat, aus diesem Raum gekommen sein müssen. Aber wie ist das möglich? Hier ist doch einiges anders als ich es gewohnt bin.
Noch etwas ist nicht so wie ich es erwartet habe: Die Glaspfeife, die ich bei Bruder Egidius zur weiteren Untersuchung im Tempel gelassen habe, befindet sich wieder hier unten in der Gruppe. Wer sie hat kann ich nicht herausfinden. Da hat doch bestimmt Ghull-Charach wieder seine Stimme im Spiel. Ich vermute Manndie oder Edeltraut haben sich von ihm beeinflussen lassen. Bei diesen Knirpsen hat er leichteres Spiel als bei mir!
Aber nun gut, wenn die beiden sich nicht von mir vor den schädlichen Auswirkungen der Pfeife beschützen lassen wollen, dann sei es so. Ich fühle mich nicht für deren Unbesonnenheit verantwortlich.
Im Schutze einer Nebelwolke stürmen wir den Trainingsraum. Leider kann ich nicht erkennen wie der Kampf verläuft, geplant war aber zumindest, dass Degenhart die jeweils äußeren Schlangenmenschen einschlummern lässt und der Weg rechts und links am Rand anschließend benutzt wird um unbeschadet die Barriere zu überwinden. Das einzige was ich berichten kann, ist, dass Ginnungagap mit einem riesigen Satz über die Krähenfüße und die Brüstung springt und den mittleren unserer fünf Gegner überrascht. Wow, was für ein Sprung. Wie ich ihn so springen sehe, fällt mir ein, dass man die Glasscherben auch mit einer Decke hätte entschärfen können. Jetzt ist es aber zu spät. Beim Kampf bekomme ich einen leichten Treffer meines Gegners ab. REORX sei Dank, die Wunde eitert nicht.
Die Toten werden wieder geplündert, auch ein wertvoller silberner Flakon mit einer hochprozentigen Flüssigkeit wird von Schwanhild eingesteckt.
Der Trainingsraum hat drei Türen, hinter einer vermuten wir das Gefängnis, in dem Ser Wernerus gefangen gehalten wird. Und so ist es auch: Nicht nur Ser Wernerus und einige seiner Matrosen sind hier angekettet, auch ein Wolfsmensch wird in einem Käfig gefangen gehalten.
Ser Wernerus berichtet, dass noch drei Matrosen fehlen, sie wurden weggebracht, so wie er es verstanden hat „nach unten“. Außerdem erzählt er von schuppenhäutigen Menschen die den Schlangenmenschen Befehle geben. Auch Lutzius war hier, er wurde mit den Matrosen weggeschleppt.
Wir versprechen ihm, dass wir uns auf die Suche nach den Vermissten machen werden und alles tun werden um sie sicher und gesund wieder nach oben zu bringen.
Auf dieses Versprechen hin bekommen wir von einem der befreiten Matrosen einen Ring mit einem eingravierten Schild. Einer der Schlangenmenschen habe ihn in seiner Nähe verloren.
Ran findet heraus, dass dem Ring Priesterliche Magie innewohnt, es wird ein Ring sein, der seinen Träger im Nahkampf besser schützt. Da Thor kein Interesse anmeldet, bekommt ihn Ginnu („nicht unser bester Kämpfer, aber der bestausgerüsteste“).
Meine Unterhaltung mit dem Wolfsmenschen, wir haben ihn längst befreit, ergibt folgende Erkenntnisse:
Die „grüne“ Schamanin ist seit Jahrzehnten eine großartige Führerin seines Volkes, ihre Idee war es, den Wald zu verlassen und über unterirdische Höhlen in diese Festung einzudringen. Sie will auch unbedingt den „Zugang nach unten“ finden. Was will sie da? Und woher weiß sie davon? Ich versichere dem Wolfsmenschen, dass wir die Schlangenmenschen zwar bekämpfen werden, aber dieses Gebiet danach wieder verlassen, so dass sein Stamm seinen Lebensraum ohne Kampf erweitern kann.
Während ich noch mit dem Wolfsmenschen heule finden Neesha und Edeltraut bei der Untersuchung des Gefängnisses an einer Wand eine unter altem Putz verborgene Inschrift. Der in drakonisch verfasste Text wird für alle übersetzt:
Zwar geb ich oftmals Ruh und Rast,
Verdränge manche Erdenlast,
Und dennoch bin ich meist verhasst.
Nie hörst, fühlst, schmeckst und riechst du mich,
Und siehst mich auch nicht eigentlich;
Und dennoch bin ich oft um dich.
Theophyl findet die Lösung: „Dunkelheit“, auf drakonisch gesprochen, lässt einen Bereich der Wand aufleuchten, der daraufhin zur Seite geschoben werden kann. Hier führt eine lange Treppe nach unten. Wir sehen eine Möglichkeit unbemerkt von den Schlangenmenschen uns Zutritt zu den unteren Ebenen zu verschaffen. Viele Stufen weiter unten mündet die Treppe jedoch in einen riesigen Raum: In Blickrichtung können wir eine große, wertvoll aussehende Truhe erkennen, rechts des Eingangs, ganz in der Ecke, erkennen wir die Überreste eines Ritters mit Metallpanzer und Streitkolben. Die Decke, vollkommen bewachsen mit violett leuchtenden Pilzen, wird gestützt von dutzenden Säulen. Weitere Untersuchung ergibt, dass diese magisch sind.
Wir finden heraus, dass die Wege nach Westen alles verkleinern, nach Norden wird alles gealtert, nur nach Süden passiert scheinbar nicht. Geryon geht mit einem langen Speer durch den Raum, immer auf der Suche nach Durchgängen, bei denen nichts passiert. Irgendwann hält er inne, lauscht und rennt wieder zu uns. Anhand der Beschreibung der Geräusche die er gehört hat, meint Edeltraut, dass hier ein Luftelementar sein Unwesen treibt. Diese Art von Elementaren sei unsichtbar und könne ihre Gegner mit einem harten Luftstoß erheblich verletzten. Dabei wird man oft von den Beinen gerissen und durch den Raum geschleudert.
Ein harter Gegner ist etwas für harte Männer. Thor, Ginnu und ich wollen den Luftelementar in der südöstlichen Ecke des Raumes empfangen. Hier, so bin ich mir sicher, können wir nicht zwischen zwei Säulen geschleudert werden und verkleinert oder gealtert werden.
Gegen die Unsichtbarkeit des Elementars will Edeltraut Feenlicht zaubern, der den Gegner in sanftem Licht erglühen lässt.
Wir drei nehmen Aufstellung, Geryan geht wieder weiter in den Raum und verstreut Stroh von den oben gefundenen Strohpuppen. So können wir erkennen, wann das Elementar unseren Abschnitt erreicht.
Ich bereite mich intensiv auf den Kampf vor, meine Axt mache ich magisch. Ich sauge die Struktur des Steinbodens in mich auf, werde eins mit ihm, verschmelze mich mit der Kraft des umgebenden Gesteins. Ich stehe wie ein Fels! Ich spüre wie Adrenalin durch meine Adern kocht. Hochkonzentriert alle Sinne geschärft, bereit zum Zuschlagen! Eine Tötungsmaschine! Ich werde REORX Ehre bereiten.
Und tatsächlich, als unser Gegner auf Nahkampfreichweite ist reagiere ich so schnell wie noch nie in meinem Leben. Auch Ginnu zeigt erstklassige Reflexe, er ist schnell wie ein Blitz, sogar noch schneller als ich es bin.
Aber leider nicht schneller als das Luftelementar. Noch bevor wir zuschlagen können rast ein Luftstoß zwischen uns hindurch, trifft aber nur die hinter uns liegende Wand. Im folgenden Gefecht gelingt es mir den ersten Treffer zu landen. Mein Triumpfschrei wird jedoch durch einen Luftwirbel erstickt. Ich verliere den Boden unter den Füßen, hebe ab, werde durch die Luft gewirbelt und pralle hart an die hinter mir stehende Wand. Es wird schwarz. Ich glaube mich hat ein Hügelriese getreten.
Es gelangen laute Schmerzensschreie und Stöhnen an meine Ohren, dies muss mich bei Bewusstsein gehalten haben. Als ich wieder die Augen öffne sehe ich hinter einem roten Schleier die leuchtenden Umrisse des Luftelementars. Ich will mir den Dreck und Schweiß aus meinem Gesicht wischen, schmecke dabei aber Blut, das in meinen offenen Mund eindringt. Mein Blut? Oh REORX. Langsam dämmert mir von wem die Schmerzensschreie stammen. Was war denn das?! Eben hatte ich nur einen leichten Kratzer, jetzt bin ich dem Tode näher als je zuvor.
Meine Kameraden! Ich darf sie nicht im Stich lassen. Sie brauchen mich!
Stöhnend versuche ich mich aufzurichten, bitte dabei um REORX Heilsegen, und stürze mich wieder ins Kampfgeschehen. Ich komme gerade rechtzeitig um zu sehen, wie das Luftelementar weggeschleudert wird. Das Luftelementar? Ja! Thor! Du! Tier! Was für ein mächtiger HIEB.
Trotzdem, wo bleiben unsere Magier? Haben wir überhaupt einen? Wir sollten für das nächste Unternehmen unbedingt einen mitnehmen. Bis dahin müssen wir wohl mit Ran vorlieb nehmen.
Wo ist der überhaupt? Geryan rennt los um ihn zu suchen. Ich fürchte er wird zu spät kommen.
Nach diesem zweiten Treffer wendet sich der Kampf. Ginnu trifft, auch meine Axt findet nochmal ihr Ziel und auch Schwanhilds Schleuderstein trifft das glühende Etwas. Entscheidend ist aber, dass Thor sich auf unseren Gegner eingestellt hat. Fast jeder Hieb, ob mit Schwert oder Hörner, findet sein Ziel, und ohne dass wir nochmals verletzt werden löst sich das Elementar in Luft auf.
In aller Ruhe durchkämmen wir den Raum, finden die Leiche in der nordöstlichen Ecke. Der arme Kerl muss durch ein Alterungsfeld getreten sein. Seinen magischen Streitkolben bekommt Ginnungagap, den Bänderpanzer, ein Meisterstück, nimmt Schwanhild an sich, Thor bekommt einen magischen Heiltrank , das Turmschild mit dem Symbol von Kiri-Jolith nehmen wir mit, es kann keiner verwenden. Das Heilige Symbol von Kiri-Jolith packt Edeltraut in ein Tuch und nimmt es ebenfalls mit. Bei der Leiche finden wir ein Pergament:
„Die Bruderschaft des gelben Zeichens muss vernichtet werden. Wehe uns, wenn Lonthar zurückkehrt.“
Ein Paladin im Dienste Kiri-Joliths will die Rückkehr eines gewissen Lonthars verhindern? Was hat das zu bedeuten?
An der Truhe finden wir eine Leiche eines miniaturisierten Kämpfers (Zitat Schwanhild: „ Wahrscheinlich hat er sich das Genick gebrochen, bei dem Versuch das Podest mit der Truhe zu erklimmen…“). Wir schieben diese offensichtlich verkleinerte Leiche rückwärts durch die Verkleinerungsfelder, nach und nach nimmt sie wieder Originalgröße an. Das Kettenhemd und ein Langschwert, beides von Meisterqualität bekommt Neesha. Möge es ihr mehr Glück bringen als dem ursprünglichen Träger. Kurzschwert, Langbogen und Köcher nehmen wir mit um alles zu verkaufen.
Edeltraut, auf der Schulter von Geryon sitzend löst an der Truhe eine Falle aus. Es gelingt Geryan gerade noch hoch zu hüpfen, bevor eine hervorschnellende Klinge ihm die Unterschenkel zertrümmert. In der Truhe finden sich ca. 100 Platinmünzen und einige Edelsteine, in zwei Behältern außerdem noch
- ein Bärenklauenamulett, das seinem Träger eine dickere Haut und damit mehr Schutz im Nahkampf verleiht. Endlich ein Gegenstand wie für mich geschaffen.
- ein Ring, geflochten aus 4 verschiedenen Metalldrähten (Kupfer,Silber, Gold, Adamant). Es stellt sich heraus, dass es die Ausstrahlung und das Charisma des Trägers verbessert. Manndie erklärt sich bereit, diesen Ring zu tragen. Ich weise daraufhin, dass ich den Ring gut gebrauchen kann, wenn wir wieder auf Untote treffen.
Geryan kann noch einen doppelten Boden in der Kiste finden, dieser ist aber offensichtlich leer. Ich vermute wieder eine Sinnestäuschung, keiner von uns kann sie jedoch durchschauen. Neesha kommt herbeigeeilt, ich schärfe ihr ein, dass in dem Fach etwas verborgen ist, das sie es aber nur finden kann, wenn sie die Augen geschlossen hält. Tatsächlich findet sie heraus, dass in dem Boden eine runde metallische Scheibe in Größe eines Kuchenblechs eingearbeitet ist.
Während wir uns mit der Truhe beschäftigen kann sich Ginnungagap daran erinnern, dass der Weg durch den Raum ein Feld freigelassen hat, dies befindet sich genau neben dem Truhenfeld. Wahrscheinlich ist dies der Raum, in dem das Luftelementar gelauert hat. Kaum betritt er dieses Feld wird er unsichtbar, so wie alles andere in diesem Raum. Er kann die Überreste einer Leiche bzw. deren Ausrüstung ertasten. Alles ist vollkommen verrostet und unbrauchbar, bis auf einen Beutel mit 12 Steinen in Kuchenstückform.
Gehören diese vielleicht zu dem Blech, das Neesha gefunden hat?
Als wir den Raum verlassen wollen kommt Manndie auf die Idee, dass sie die Pfeife mal etwas ausführlicher testen könnte. Wenn sie unbedingt will! Ist ja nicht mein Leben das da dran hängt. Ich überrede sie, die Pfeife mitten im Raum auszuprobieren, während ich am Eingang stehe. So kann das, was sie eventuell beschwört mir nicht gefährlich werden.
Sie beginnt mit der Tonleiter, und sofort spüren Ginnu und Neesha, die bei mir geblieben sind, und auch ich eine unangenehme innere Kälte. Manndie meint, dass sie die Lebenskraft eines jeden Einzelnen von uns spüren kann, solange sie auf der Pfeife spielt.
Manndie wechselt von Tonleiter zu Ruhmeslied von REORX, ich spüre keine Veränderung, Als sie PALADINs Lied spielt wird das Kältegefühl erträglicher, verschlimmert sich aber bei TAKHISIS.
Das nächste Götterlied, das sie ausprobiert ist das von MORGION, genannt der Pesthauch. Neesha und Ginnungagap flüchten vorher die Treppe hinauf. Ich bleibe und spüre, wie mir die Kälte durch Mark und Bein geht. OH REORX steh mir bei. Mein Selbst, meine Lebenskraft scheint sich von mir lösen zu wollen, wird in Richtung der Pfeife gezogen. Es hilft nicht, sich die Ohren zuzuhalten. Mit dem Symbol meines Gottes versuche ich dem Grauen Einhalt zu gebieten, aber es funktioniert nicht. Irgendwie kann ich es doch verhindern, dass mir Schaden zugefügt wird. Aber ich werde diese Irre töten! Verdammt! Dazu müsste ich durch ein Verkleinerungsfeld. Unmöglich. Meine Vorsicht hat sich ins Gegenteil verkehrt. So bleibt mir nur, auch die Flucht anzutreten und die Treppe hoch zu rennen, raus aus diesem vernichtenden Einflussbereich der Pfeife.
Als Manndie später wieder zu uns kommt mache ich ihr klar, dass ich sie in Stücke hacken werde, falls sie diese Pfeife wieder in meiner Nähe spielen sollte.
Oben treffen wir auch wieder auf Ran und die anderen. Bei der Durchsuchung der angrenzenden Türen haben sie einen Raum gefunden, bis zur Decke vollgestapelt mit leeren Kisten und Fässern. Geryon findet am Boden Druckplatten, die wahrscheinlich verborgene Bolzenschußapparate auslösen werden. Hinter der anderen Tür hat Ran mindestens 4 Schlangenmenschen ausgemacht, die davon sprechen, dass jemand aus ihren Reihen den weißen Babydrachen in der Schatzkammer ihres Anführers eingesperrt hat. Solche Trottel. Ich hoffe der Drache zerstört nicht so viel von unserer Beute.