Manndie Geburt – Gnomenbardin

Manndie ist recht jung, noch nicht lange volljährig (gerade süße 44 geworden), und wurde während ihrer Jugend so gut wie immer im Haus eingesperrt, wo sie lernen mußte, Instrumente zu spielen und etwas zu schauspielern. Deshalb hat sie auch von der Welt keine Ahnung. Ihre Eltern wollten sie zu einer gefeierten Schauspielerin an einem Fürstenhof machen, aber ihr wurde irgendwann der Käfig zu eng und ist ausgebrochen, und verdiente danach ihren Lebensunterhalt mit dem einzigen was sie gelernt hat.

Die Augen sind strahlend blau – tiefblau kommt jedenfalls besser hin als Violett. Manndie ist leicht unterdurchschnittlich groß für eine Gnomin (91 cm, wenn man sie als 90 cm groß bezeichnet wird sie stinksauer), hat lange Haare, und kleidet sich, wenn sie für ihren Lebensunterhalt singt, gerne recht freizügig. Wenn sie unterwegs ist wo es gefährlich werden könnte ist die Kleidung eher unauffällig – braunes Lederwams, braune Hose, braune Schuhe, die Haare am Hinterkopf hochgesteckt.

Manndie hatte nie die Chance etwas anderes als Sanges-  und Bühnenkunst zu lernen, deshalb kennt sie sich mit Magie (so wie mit fast allem anderen) kaum aus.
Die einzige handwerkliche Fähigkeit Manndies ist der Umgang mit Holz und Schnitzkunst, um Musikinstrumente zu reparieren oder eventuell herzustellen. Eine Ausbildung in Holzwerkkunde oder Schreinerei hatte sie jedoch nie, weshalb sie auch keiner Gilde angehört.

Ihre Fähigkeit, andere einzuschüchtern, kommt von der Schauspielkunst; sie wirkt mit ihren 23 kg zwar nicht gefährlich, kann aber durchaus den Eindruck erwecken, dass man sich besser mit ihr nicht anlegt. Diese Fähigkeit musste sie am Anfang ihres Bardendaseins sehr trainieren, um unerwünschte männliche Aufmerksamkeit abzuwenden.

Dieses Messer sieht nicht groß aus, aber normalerweise verwende ich es zum Holzschnitzen. Deine Knochen sind sicher nicht härter als Buchenholz, Dein Fleisch ganz sicher nicht. Zieh jetzt Leine, sonst probiere ich aus, wie gut sich aus Deiner Schädeldecke eine plastische Landkarte von Azeroth machen läßt.

Zur Verteidigung besitzt sie eine Armbrust, aber (außer dem eher symbolischen) Schnitzmesser keine Nahkampfwaffe. Im Gepäck sind eine Oboe (die aber meistens eingepackt bleibt, da es sich um ein wertvolles Erbstück ihrer Großmutter handelt, das nicht beschädigt werden soll) sowie eine Hand-Lyra. Die Fähigkeit, Instrumente magisch zu beschwören, hat Manndie gelernt und geübt; eine ihrer beliebten abendlichen Tricks ist, zu pfeifen und die Finger so zu bewegen, als ob sie Flöte spielen würde, nach einigen Minuten hält sie plötzlich tatsächlich eine Flöte in der Hand. (Neesha hatte die Idee, diese Flöte meistbietend zu verkaufen, was aber zu sehr verärgerten Kunden am nächsten Tag führte).