Satine stellt fest, dass der Drache eine böse Gesinnung besitzt, also vermutlich nicht zwangsweise kontrolliert wird. Wir treffen einige Überlegungen und schmieden einen Plan für das weitere Vordringen.
Ich werde vorgehen mit „See Invisible“ aktiv, um die Vampirin lokalisieren zu können. Dazu lerne ich kurz um, kein Problem. Zur Sicherheit wirke ich noch meinen Schutzzauber „Heart of Earth“ auf mich, während die anderen in den Genuss eines „Haste“ kommen, um schnell in den Nahkampf zu kommen. Ich renne in den Raum Richtung Treppe, etwa auf halber Höhe entdecke ich die Vampirin an der Brüstung und greife sie mit dem Zauber „Magischen Geschoss“ an. Das zeigt den anderen auch deutlich ihre Position. Ginnu legt einen einen Spurt hin am Drachen vorbei, der ihn verfehlt und wendet sich gegen die Vampirin, deren Bezauberungsversuch auf Ginnu scheitert. Satine greift den Drachen mit „Shocking Sparc“ an, während Yolo eine Art Bolzen aus Sonnenlicht auf die Vampirin feuert, die zusammenbricht. Die anderen Nahkämpfer spurten nach oben, während der Drache seinen Atem einsetzt. Ich teste den Zauber „Many Jaws“ am Drachen, während Thor der Vampirin den Rest gibt und Ginnu sich dem Drachen zuwendet. Beim 2. Zuschnappen der Kiefer bricht der Drache zusammen. Von oben stürmt eine Art Hund herunter, der von normalen Pfeilen nicht getroffen werden kann. Allerdings reicht ein Orb von Satine und ein Schlag von Arzanezra, um ihn zur Strecke zu bringen. Es tauchen hinter dem Hund noch geflügelte Schlangen auf, die im Zusammenspiel unserer Gruppe schnell ausradiert sind, allerdings versprühen sie vorher noch eine Art grünen Nebels. Seltsamerweise scheinen die Wunden des Drachen nekrotisch zu sein, der sehr schnell ausblutet. Yolo ruft eine Warnung, das es Eindringlinge gibt, die versuchen die Doppeltür aufzubrechen. Viel Erfolg, bei der Stabilität der Tür sind sie gut beschäftigt. Ich betrachte den Drachen noch etwas genauer, sehe aber an ihm kein Anzeichen für dieses seltsame Veränderung seiner Wunden. Ob der Nebel diese Wirkung hatte? Ich entferne vorsichtig einige etwa handtellergrosse Drachenschuppen, wann gibt es sonst eine solche Gelegenheit.
Theophyl bemerkt am Drachen magische Handschuhe, anscheinend mit Bann- und Veränderungsaura. Nach Entfernen vom Drachen sind die Handschuhe auch mit blossem Auge sichtbar. Diese seltsamen Wesen (Hund, Schlange) stammen definitiv nicht von Krynn. Die Portale scheinen alle mit einer Gegenstelle verbunden zu sein, allerdings sind sie inaktiv.
Arzanezra nimmt ihren Unsichtbarkeitsring wieder an sich und findet dabei auch einen Schlüsselbund mit 2 Schlüsseln, wohl zu den Räumen gegenüber der Tür. Sie wirft die Schlüssel nach unten und Geryan sowie Thor gehen in das 1.Zimmer, wohl eine Art Arbeitszimmer. Sie entdecken dort eine Landkarte von Krynn sowie eine Karte von Faerun. Ein sehr schöner kunstvoller Silberspiegel ( 60 x 120) mit Bronzeverzierungen findet seine Weg in Geryans Aufbewahrungskiste. Beim Abhängen des Spiegels entdeckt Geryan noch ein Buch auf Drakonisch, ein Tagebuch? Der 2.Raum scheint ein Schlafzimmer zu sein, allerdings ist das Himmelbett unbenutzt. Im Schrank befinden sich nur 3 Sätze von Outfits, eines davon ist mit einer schwarzen Rose verziert. An der Wand hängt ein Schild mit dem Symbol von Nuitari, daneben ein Zettel mit einem Text auf drakonisch. Als Thor das Schild berührt, wechselt das Symbol zum Symbol von Kiri-Jolith. Thor ruft mich herunter und ich betrachte das Schild etwas genauer und stelle Verzauberungen aus 4 Bereichen fest: Nekromantie, Verzauberung, Hervorrufung und Veränderung. Das Schild scheint ein interessanter Gegenstand zu sein. Es findet sich auch ein Spruchrollenbehälter mit einem Scroll, auf dem mehrere arkane Zauber zu finden sind. Es handelt sich dabei um die Zauber „Explosive Runen„, „Sepias Snake Sigil“ und „Magic Mouth„.
Im Tagebuch sind einige interessante Einträge zu finden:
Vorgestern gab es wohl eine Opferung von Gefangen (>= 12), um etwas zu füttern und es wurde eine verschlossene Truhe angeliefert.
Gestern wurde die Truhe zum Turm der Welten geliefert.
Heute: Tolvul scheint neue Fähigkeiten entwickelt zu haben, er ist in der Lage, einen unsichtbaren Eindringling zu entdecken. Er lässt die Untersuchung des Schildes sein, da er noch andere Sachen erledigen muss. Der Schild scheint für Mystiker, Kleriker, Ritter gedacht zu sein, die Aktivierung ist allerdings unbekannt.
Im Einband des Tagebuchs finde ich noch Notizen zu 5 verschiedenen Einstellungen für die Portale. Diese führen dann zu 5 verschiedenen Orten bzw. Welten, eine davon (Nebelsumpf) ist die Heimatwelt von Arzanezra. Geryan hat im Schrank ein Geheimfach entdeckt mit einem Beutel mit Bannaura und ein Fläschen mit einer roten Flüssigkeit mit einer Veränderungsaura.
Theophyl ist wohl neugierig und berührt ebenfalls den Schild. Diesr zeigt dann eine schwarze Rose an. Theophyl tut dies schnell ab mit einem Hinweis auf seine Vergangenheit als ehemaliges Kultmitglied.
Ich bin trotzdem alarmiert. Wenn ich nur wüsste, wie der Schild genau arbeitet.
Arzanezra aktiviert das Portal in ihre Heimat, es scheint zu funktionieren.
Thor überprüft die Doppeltür, diese lässt sich allerdings trotz Einsatz der Schlüssel nicht öffnen. Mit Gewalt reisst Thor die Tür auf, der Balken zersplittert und Thor wird in Feuer gehüllt. Vor der Tür ist nur Dunkelheit zu sehen.
Während bei Thor seine Heilung die Verletzung behebt, wirkt Yolo einen Lichtzauber, um die Dunkelheit zu kontern. Die Dunkelheit verschwindet und es ist eine grünliche Nebelwolke zu sehen. Thorondur stellt fest, dass an der Decke Luft vorliegt und sich die Wolke vor der Tür gesammelt hat. Wir verschliessen die Tür provisorisch.
Arzanezra teilt uns mit, das das Portal in seine Heimat gesichert ist, nur neutrale oder rechtschaffene Personen können unbeschadet passieren. Arzanezra in Begleitung von Thor und Yolo gehen auf die andere Seite und kommen dann in Begleitung wieder zurück. Es handelt sich dabei um Darion, einen Magier mit tiefen Kenntnissen über Portale und eine Wache. Auf ihrer Welt werden sie wohl von einem Orden der roten Spirale angegriffen. Bei Ihnen tobt ein Kampf zwischen Chaos und Ordnung. Sie kennen Lord Soth und betrachten ihn als Vertreter der richtigen (ihrer) Seite. Mir ist klar, dass dies daher kommt, dass Soth rechtschaffen ist. Ich hoffe, dass sie nicht unsere Gruppe komplett prüfen wollen, denn dann würden sie die Zusammenarbeit mit einigen von uns nicht in Betracht ziehen oder noch heftiger reagieren.
Sie werden über unsere Lage aufgeklärt.
Darion macht sich dann an die Arbeit und untersucht die anderen Portale. Der dabei verwendete Zauber von Darion ist mir völlig unbekannt.
Das 1. Portal ist mit einer Gegenstelle auf Krynn verbunden.
Das 2. Portal ist mit Faerun verbunden, anscheinend die Heimatwelt von Darion.
In der Zwischenzeit löst sich der grünliche Nebel auf. Yolo geht Richtung Treppe vor der Doppeltür. Allerdings wird dabei eine magische Falle ausgelöst und ein Feuerball geht hoch. (OOC: 33 Damage). Es scheinen Geräusche von unten wahrgenommen zu werden, Thorondor kann allerdings nichts hören. Ich positioniere mich am Treppenaufgang nach oben und beobachte die Portale.
Als die Tür aufgerissen wird, tauchen am Treppenende Drakonier auf und spähen nach oben. Ein Fernangriff von Thor verfehlt und sie gehen in Deckung.
Ich bemerke, dass das Portal bei mir aktiviert wird. Bevor ich es wieder deaktivieren kann, kommt ein Gegenstand hindurchgeflogen, der Nebel erzeugt. Thorondor warnt mich vor Bewegungen von oben, etwa zu spät. Von oben kommen Sivaks heruntergeglitten und ich höre ein seltsames Flüstern in meinem Kopf. Ein Vampir muss wohl in der Nähe sein.
Während ich von 2 Sivaks angegriffen und schwer getroffen werde, greifen von unten Baaze an. Arzanezra wendet sich den Sivaks zu und Satine wirkt den Zauber „Hail of Stone„. Ich ändere meinen Schutzzauber und greife den Sivak vor mir mit „Elemental Darts“ an, während ich einen Schritt Richtung Wand zwischen den Portalen zurückweiche. Ich höre am Rand noch einen Ruf auf Drakonisch „Sorry Jungs“ und eine Explosion wie von einem Feuerball aus Richtung der Doppeltür. Meine Wunden wirken seltsam, eventuell nekrotisch wie beim Drachen, der sehr schnell verblutet ist. Da die anderen die Sivaks binden, schaffe ich es, mich an die Wand beim Treppenabgang zurückzuziehen. Edeltraut triffe einen der Gegner, der daraufhin explodiert. Leider bekomme ich die Explosion ab, aber noch stehe ich. Yolo scheint die Seiten zu wechseln und attackiert Manndie, verliert bem Angriff allerdings seine Axt. Jemand wirft diese Nebelflasche nach unten, während die Doppeltür unten von uns aus geschlossen wird. Ich bringe Thorondor in Sicherheit und bemerke, das Yolo erneut Manndie angreift, während Edeltraut einen weiteren Sivak zum Explodieren bringt. Ein weiterer wird von Arzanezra erledigt. Ginnu stoppt Yolo, in dem er ihn umwirft. Der letzte Sivak tritt einen geordneten Rückzug an und flüchtet nach oben. Yolo scheint wieder klar im Kopf zu werden.
Darion untersucht das Portal, durch das die Flasche kam.
Sowohl meine Verletzungen wie auch die von Thorondor scheinen nekrotisch zu sein.
Wir beratschlagen über mögliche Rückzugsoptionen.
Ein Portal aktiviert sich während unseren Überlegungen und ein blutüberströmter Kultist taumelt durch und bricht zusammen. In seiner Hand befindet sich eine Art Abzeichen, anscheinend ein Gildenabzeichen des Hauses von Kemit auf Eberron. Offensichtlich führt dieses Portal nach Eberron zu dieser Gauthhöhle. Nach kurzer Diskussion wird der Kultist am Leben erhalten, aber ist zum Glück bewußtlos.
Wir entsorgen die Sivak-Leichen durch das Portal in den Nebelsumpf.
Inzwischen hat Darion das Tor zur Feengrotte identifiziert. Diese liegt auf einer Insel in Krynn. Wir nutzen dieses Portal als Rückzugsort. Als wir den Kultisten mitschleifen, finden wir bei ihm auch einen sogenanntenPortaledelstein. Mit Hilfe von diesem kann man anscheinend ein Portal wieder öffnen, wenn er auf dieses eingestimmt ist.
Auf der anderen Seite des Portals ist Blutgeruch wahrzunehmen.
Ein Teil von uns erkundet vorsichtig die Umgebung, während Theophyl den Kultisten, der sich Garran uth Orland nennt, befragt.
In einem Teich in der Nähe finden Edeltraut, Neesha und Geryan 3 Leichen in einem Teich unterhalb eines Wasserfalls. Im Wasser ist noch Blut zu sehen, dass anscheinend noch nicht abgeflossen ist. Bei den Leichen handelt es sich um Walddryaden, denen anscheinend das Blut abgezapft worden ist. Das war anscheinend das Werk einer der Gruppen, die mit gefüllten Kanistern vor 5 Tagen zurückgekommen waren. Seltsam, wieso ist noch Blut im Teich? Edeltraut springt kurzentschlossen in Gestalt eines Bären in den Teich, im Wasser leuchtet sie kurz auf. Danach fliesst das Blut sofort ab. Dryaden leben in kleinen Familienverbänden, also ist hier wohl eine Familie umgebracht worden.
Oberhalb des Wasserfalls ist ein geeigneter Ort für ein Lager, in der Ferne ist auf einem Hügel die Ruine einer Festung zu sehen, etwa 1 km Luftlinie entfernt.
Wir suchen einen großen Baum und bestatten die Dryaden unter diesem. Satine spricht noch ein Abschlussgebet, dann begeben wir uns nach oben, um dort unser Lager aufzuschlagen.
Wir bemerken, dass ein Effekt der Festung langsam von uns abfällt.
Ich verschwinde in den Wald, verwandele mich in eine Eule und begutachte aus der Luft unsere Umgebung und diese Ruine im Umkreis von etwa 1,5 km. Ich entdecke nichts ungewöhnliches oder Verdächtiges und kehre wieder zurück.
Die Befragung des Kultisten ergibt, dass er zu der Gruppe gehört, die aus der Gauthhöhle einen Blitzstab besorgen sollte als Bestandteil ihres Rituals. Offensichtlich ist er der einzige Überlebende, die anderen wurden von einem mechanischen Wächter erledigt. Er erzählt auch von den anderen Gruppen und den Bestandteilen für das Ritual, die diese einsammeln sollen. Das Blut der Dryaden und das Blut von Gestaltwandlern sind aktuell gesammelt worden, der Auftrag mit dem Blitzstab ist offensichtlich gescheitert. Die Gruppe, die die Rinde eines mutierten Blutbaums aus den Verwüsteten Land holen soll sowie die Gruppe auf der Jagd nach dem Phylakterium aus dem elenden Moor sind noch unterwegs.
Nach dem belauschten Gespräch zwischen Thaddäus und Oliver werden morgen, spätestens übermorgen weitere Gruppen als Verstärkung bzw. Ersatz ausgeschickt, um die Beschaffung durchzuführen. Damit sollten wir hier einigermassen sicher sein.
Ich versuche darauf zu achten, dass dieser Garran nichts von unseren Aktivitäten mitbekommt, da er wohl sein Leben behalten darf.
Satine versucht den Schild aus Faerun zu identifizieren. Dieser muss anscheinend für sein volles Potential aktiviert werden, so ist er aktuell anscheinend ein +3 Schild mit einigen Benefits.
Einige von uns suchen in der Umgebung noch nach Spuren von Dryaden, aber ohne Erfolg.
Ich betrachte mir diese Flasche mit der roten Flüssigkeit und identifiziere den Inhalt dieses Beutels aus Martas Schlafzimmer. Die Flasche enthält Blut, das frisch gehalten wird. Der Inhalt des Beutels kann eine Wasserfläche unheilig werden lassen, so das auch ein Vampir die Fläche überqueren kann.
In der Zwischenzeit werden die Gruppenmitglieder geheilt, sogar Thorondor kommt in den Genuss einer Behandlung. Damit sollten wir nach einer Übernachtung wieder fit sein.
Die Handschuhe des Drachens entpuppen sich als „Gloves of Arrow Snatching„, die 2x am Tag einsetzbar sind. Die sind wohl etwas für Thor. Sie sind leider nicht gleichzeitig mit Armschienen einsetzbar, sonst hätte ich vielleicht auch Interesse an ihnen gehabt.
Für die Nacht teilen wir Wachen ein mit Berücksichtigung des Kultisten als potentieller Gefahrenquelle.
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