Ich wirke wieder meinen Schutzzauber. Wir begeben uns nach unten in die nächste unbekannte Etage.
Wir finden einen Raum mit einem kleinen Gucklock, der mit Eisenstangen von außen blockiert ist. Im Raum ist ein Schatten, ein Stuhl und ein Tisch. Der Schatten nennt sich selbst Seth und scheint schizophren zu sein, da er mit sich selbst spricht. Er fordert uns zum Eintreten auf und will uns angeblich prüfen, ob wir das „Schlangengift“ bekommen können. Für den Moment lassen wir ihn links liegen. Der nächste Raum besitzt eine sehr schön gearbeitete Tür, es scheint sich dabei um einen Wohnraum zu handeln. Im Raum befindet sich ein Bodenteppich, eine Matratze, eine kleine Truhe, ein Tisch mit einem Buch und ein Stuhl. Die Truhe scheint verschlossen zu sein. Geryan hat bei ihr ein ungutes Gefühl, allerdings ist auch eine magische Aura auf der Truhe festzustellen. Alle verlassen den Raum und Geryan öffnet die Truhe mit Hilfe von „Mage Hand„. Eine schattenhafte Gestalt in Form einer Schlange taucht auf und verschwindet wieder in der Truhe.
Im Raum befindet sich auch eine Art Terrarium, vemutlich die Heimat der Schlange. Thor nähert sich der Truhe und bemerkt 3 Flaschen und Münzen in der Truhe. Allerdings scheitert sowohl Thor als auch Satine beim Versuch, die untote Schlange zu vertreiben. Also kippen wir die Truhe um, damit der Inhalt herauskommt und die Schlange in der Truhe bleibt. Der Inhalt der Truhe besteht aus zwischen 400 und 600 Stl. Die Flaschen kann ich relativ leicht bestimmen, eine ist ein Trank der „Lesser Restoration„, der andere „Shield of Faith“ und der letzte ist wohl ein etwas besserer Heiltrank.
Bei dem Buch auf dem Tisch scheint es sich um das Tagebuch des Hohenpriesters zu handeln. Die letzen Einträge sind von Alistar und SanSturomaS. Thor studiert die letzten Einträge. Nach diesen scheint Lhontas aus dunklen Existenzebenen zu stammen, d.h. er muss entweder in seine eigene Ebene zurückgeschickt werden oder in einem Gefängnis festgehalten werden.
Wir bewegen uns weiter zum nächsten Raum vorbei an einer weiteren Yig-Statue. Diese scheint allerdings trotz intensiver Untersuchung uninteressant zu sein. Die Tür zum Raum ist unverschlossen, allerdings sind dahinter Stimmen zu vernehmen. Es scheint sich um einen Speisesaal zu handeln, in dem sich wohl 3 Schatten aufhalten.
In einem kleinen Raum gegenüber wird Papier gelagert. Bei der Durchsuchung des Raums findet Neesha einen Spruchrollenbehälter aus Stahl. In diesem befindet sich eine Spruchrolle. Nach einem kurzen Blick kann ich die Priesterzauber „Wasser atmen„, „Mittlere Wunden heilen“ und „Vergiften“ entziffern.
Im letzten Raum befinden sich 2 Schatten, die sich heftigst beschimpfen. Im Raum ist eine Linie gezogen, die diesen in 2 Hälften aufteilt. Theophyl, immer noch in Begleitung seiner beiden Schatten Arniss und Hursst, und Thor betreten den Raum. Bei den beiden Schatten handelt es sich um die persönlichen Diener des Hohepriesters Alistars namens Brunoss und Ssladko, die sich seit ewigen Zeiten bekriegen. Da aber beide untot sind, schaffen sie es nicht, den anderen zu töten. Währen wir uns mit Ihnen unterhalten, gelingt es Geryan, ihre jeweiligen Truhen zu inspizieren. Diese enthalten aber wohl nichts interessantes. Beide Schatten fordern uns auf, den jeweilig anderen zu töten, allerdings haben die beiden vergessen, wieso sie sich so anfeinden. Um an Informationen zu kommen, schlage ich vor, dass der Schatten, der uns die nützlichsten Infos gibt, nicht getötet wird. Daraufhin sind beide sehr bemüht, uns mit Infos zu versorgen, um den anderen auszustechen und ihn damit umzubringen. Über diverse Fragen an die Schatten gelangen wir an folgende Informationen:
der Avatar von Yig ist eine etwa 30m lange magische Würgeschlange, die als Anbetungsobjekt dient.
Im Stockwerk unter uns gibt es einen Lagerraum für das Futter (Zwerge, Gnome, und ähnliches) für die Schlange. Dort existiert auch ein Aufenthaltsraum für die Pilger und eine Brutstation zur Aufzucht des Priesternachwuchses.
Die von ihnen gelieferten Infos decken sich mit der von SanSturomaS angefertigten Karte dieser Stadt.
Angeblich kennt nur der Hohepriester und die jeweiligen Wächter die gesuchten Objekte.
Zu seiner Zeit als Hohepriester hat SanSturomaS den Zirkel vermutlich unterschätzt bzw. war der Ansicht, dass der Zirkel nicht in der Lage sei, das Ritual durchzuführen. Im Gegensatz dazu war Alistar bestrebt, aktiv gegen den Zirkel vorzugehen.
In Valossa war geschulte Magie unüblich – Ich wundere mich. Wer hat dann diese Zauber hier gelegt?
Leider hatten sie keine brauchbaren Infos über Seth. Wir werten das Duell als unentschieden und lassen die beiden Schatten weiter mit sich streiten.
Jetzt wenden wir uns dem Speisesaal zu. Nach höflichem Anklopfen an die Tür und Öffnen stürmen die 3 „Gäste“ und der Koch auf uns zu. Wir ziehen uns vor die Tür zurück in eine bessere Kampfposition und lassen sie auf uns zustürmen. Dabei stellt sich Ginnu in die Tür als Blockade und testet den Krummsäbel, Thor greift aus der 2.Reihe mit seinem Speer an.
Der 1.Schatten wird von Ginnu pulverisiert (OOC : Kritischer Treffer mit 35 Dmg), den Koch spiesst Thor auf. Dieser hat ein materielles Beil in der Hand, das liegenbleibt, nachdem er sich auflöst. Da die Schatten Probleme haben, unsere Kämpfer zu treffen, fallen die beiden letzten in der nächsten Runde ihnen zum Opfer. Sie hatten keine Chance. Das Beil nimmt Ginnu an sich, es müsste eigentlich magisch sein.
Ein kleiner Trupp untersucht die Mensa, die anderen gehen schon zu Seth. In der Mensa und Küche findet sich nichts interessantes.
Die Tür zu Seth wird vorsichtig geöffnet. Seth führt Selbstgepräche. Als er und registriert, verlangt er eine Prüfung, damit wir uns als würdig erweisen, um das „Schlangengift“ zu bekommem.
Er stellt uns ein Rätsel:
„Lieber Freund, oh hör mir zu
ich bin ich und ich bin du
ich bin er und ich bin sie
aber etwas bin ich nie
Ich bin mein und ich bin dein
ich bin ihr und ich bin sein
aber niemals allgemein.
Rate nun, was kann ich sein.“
Nach einiger Überlegen und falschen Antworten findet Manndie die richtige Lösung : Pronomen.
Kaum hört Seth diese Antwort, sagt er: “ Ihr seid die Richtigen“.
Er verrät uns, dass das „Schlangengift“ im Schwanz der Statue versteckt ist.
Mit Hilfe dieses Hinweises gelingt es Geryan, eine Kristallphiole mit einer grünen Füssigkeit in der Statue zu finden. Anscheinend war unsere gründliche Suche doch nicht so gut wie wir dachten – aber egal, wir haben das „Schlangengift„.
Wir gehen in das Erdgeschoss, allerdings stellen wir fest, dass am Ende des Abgangs der Gang in ein gelbes Licht gehüllt ist. Das Licht scheint von den Augen einer 5 Meter hohen Yig-Statue auszugehen, die den Eingang zur Andachtsstelle fixiert. Ich nutze Magie entdecken, um mir etwas Klarheit zu verschaffen. Die Augen sind mit 2 schwachen Veränderungszaubern belegt worden, einer davon dürfte ein Licht-Zauber sein. Da ich schon einmal dabei bin, werfe ich noch einen Blick auf das Handbeil des Kochs und die Phiole.
Das Handbeil hat 2 schwache Zauber auf sich liegen, Veränderung und Verzauberung, die Phiole strahlt eine mittelstarke Aura der Nekromantie ab.
Geryan vermutet einen ähnlichen Mechanismus wie oben zum Deaktivieren und will dies bei der Statue überprüfen. Wir sichern ihn mit einem Seil und er kommt ohne Probleme zur Statue. An der gleichen Stelle wie oben ist tatsächlich ein Mechanismus, den er nutzt. Daraufhin schliessen sich die Lider der Statue und die Doppeltür zum Andachtsraum öffnet sich. Ein fürchterlicher Verwesungsgestank dringt aus dem Raum heraus. Ein halbverwester riesiger Schlangenkopf taucht langsam aus dem Raum auf. Das muss der Avatar sein und leider scheint er hungrig zu sein. Ginnu stürmt vor, um die Schlange im Portal festzunageln. Ein heftiger Kampf entbrennt. Zum Glück scheint die Schlange langsam zu reagieren, so haben wir Zeit, sie zuerst zu treffen, bevor sie mit ihrem Angriff Ginnu erwischt, ihn aber nicht festhalten kann. (OOC : Grapple). Beim 2.Versuch gelingt es ihr allerdings, jedoch mit vereinten Kräften (Zaubern) bringen wir sie zur Strecke, bevor sie mit Ginnu im Andachtsraum in ihrer Grube verschwinden kann.
Thor bemerkt durch Magie entdecken, dass der Oberkiefer der Schlange magisch ist und demontiert den Oberkiefer.
Der Andachtsraum selber ist wie ein Amphitheater aufgebaut, enthält aber nichts besonderes mehr.
Ich untersuche das Ausgangstor und bin etwas überrascht, dass das Wasser tatsächlich durch das Tor draussen gehalten wird. Das Tor steht allerdings unter starkem Druck und wölbt sich schon etwas nach innen. Vielleicht sollten wir uns nicht zu lange hier aufhalten und sicher auf keinen Fall das Tor beschädigen, ansonsten wird der Tempel geflutet.
Wir finden auch die Brutstätte, die die Schatten erwähnt hatten. Beim Öffnen der Tür schlägt uns warme Luft entgegen. Man sieht viele zerschlagene Eier auf zerschlissenen Kissen liegen. Anscheinend hat jemand den zukünftigen Priesternachwuchs ausgerottet. An der Wand bemerken wir rotglühende Steine, die anscheinend als Heizung dienen. Neesha stösst bei der Durchsuchung des Raumes auf ein intaktes Ei, in dem sich noch etwas befindet und nimmt das Ei mit. Yolo packt noch 4 der Steine ein, anscheinend macht ihm die Hitze nicht soviel aus, da er sie tatsächlich tragen kann. Wir sammeln unsere Fundstücke am Beginn des Aufgangs und untersuchen das Stockwerk weiter.
Beim Öffnen der „Vorratskammer“ dringt uns wieder starker Verwesungsgestank entgegen. Daraufhin schliessen wie die Tür und gehen weiter zum Empfangsraum für die Pilger. In dem grossen Empfangsraum für die Pilger finden wir ein Podest mit einer Yig-Statue aus Jade, auf der eine Kiste platziert ist, hoffentlich die Spendenkiste für die Pilger. Geryan untersucht die Kiste und findet Spenden im Wert von etwa 250 Stl. in ihr.
Unter Mitnahme der Fundgegenstände gehen wir wieder nach oben zu Seth, um zu kontrollieren, was er treibt. Auf dem Weg dorthin nehmen wir noch einen Kessel aus der Küche mit, um die Heizsteine besser transportieren zu können. Nachdem Seth noch in seinem Raum ist, verschliessen wir ihn wieder wie vorher und behaupten ihm gegenüber, wir hätten das „Schlangengift“ nicht gefunden. Wer weiss, wer sich noch mit Seth unterhält.
Alistar untersucht das gefundene Ei und meint, es wäre noch in Ordnung. Eigentlich hätte es schon längst schlüpfen sollen. Ob da der Fluch von Yig noch seine Finger im Spiel hat? Er meint, für die Erschaffung der Jadestatue braucht man nur die beiden großen Zähne aus dem Oberkiefer. Thor ist so nett und bricht die Zähne aus dem Oberkiefer heraus. Was diese wohl für magische Eigenschaften besitzen?
Jetzt fehlt uns eigentlich nur noch das Amulet des Hohepriesters, das sich momentan bei Thuron befindet.
Auf Nachfrage bei Bertram beschreibt uns dieser das Monster, das Thuron begleitet, als eine riesige Schildkröte mit 4 Klauen und einem Maul. Thuron hat das Wesen vermutlich durch einen Zauber unter seine Kontrolle gebracht.
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