Nach einer kurzen Nacht sind wir mit dem Schulschiff zur Grotte aufgebrochen, in der wir den Tempel vermuten und den Piratenschatz. Wir wollten im Schattenhafen von Freihafen keine falsche Fährte legen. Wir haben erfahren, dass vor kurzem ein Schiff ausgelaufen ist, das in die gleiche Richtung gefahren ist. War das Thuron? Wird er vor uns am Yig Tempel sein?
Stostine und Sir Berengar werden den Gilean-Tempel übernehmen und dort für Ordnung sorgen. Falls Thuron tatsächlich mit dem Schiff unterwegs ist, dann ist dies ein guter Zeitpunkt.
An der Grotte angekommen, steigen wir in zwei Beiboote um. Wir haben Niedrigwasser und können in die Grotte rudern. Das auflaufende Wasser erzeugt ein sehr starke Strömung, so dass wir Schwierigkeiten haben die Boote zu steuern. In der Grotte erreichen wir den ersten See. Dort entdecken wir ein kaputtes Beiboot. Also ist jemand gestern oder heute hier reingefahren und eines seiner Beiboote ist gekentert. Wir rudern in Richtung eines Ufers mit Sandstrand. Dort liegt eine stark verweste Leiche. Geryan ist neugierig, steigt aus, untersucht die Leiche nach Fallen und wird von ihrem untoter Geist angegriffen, als er den Rapier aufhebt. Die meisten in der Nähe werden durch das Gekreische handlungsunfähig. Theo erkennt, dass der Untote an seine Waffe gebunden ist, nimmt sie Geryan aus der Hand und legt sie wieder zur Leiche. Der Untote beruhigt sich wieder. Wir rudern weiter. Wir erreichen den Tempel. Auf dem Weg dorthin müssen wir eine Holzbarriere durchbrechen mit einem Warnschild. Dann ist Thuron hier noch nicht durch? Der Eingang zum Tempel ist mit einem großen Tor verschlossen. Um ihn zu öffnen muss man in einen Schlangenkopf aus Stein greifen. Yolo der Wagemutige greift hinein und öffnet das Tor. Wir sind im obersten Stockwerk. Das Tor muss also eingebaut worden sein, als die Stadt schon versunken war. Aus unserer Sicht die Ebene 1. Das nächste Stockwerk (Ebene 2) ist voller Wasser, das allerdings seltsam magisch gebunden ist und sich nur in dieser Ebene befindet. Ginnu schwimmt durch das Wasser und findet ein goldenes Amulett an einer Statue im Wasserstockwerk. Wir binden ein Seil um die Statue und ziehen sie nach oben. An dem Amulett ist auch ein Untoter gebunden, der uns angreift. Plötzlich vermissen wir SanSturomaS. Wir finden an der mittleren sehr hohen Säule ein Versteck, dass wir nicht öffnen können. Ginnu klettert an der schlangenförmigen gewundenen Säule hoch und findet dort einen Mechanismus. Von oben sieht er auch ein Häufchen Asche in Form eines Schlangenmenschen. Wir finden dort SanSturomaS als Untoten. Sein Amulett ist in dem Versteck. Er sagt, wir sollen sein Amulett nicht anfassen, aber das andere Amulett sei wichtig. Es läge ein Fluch von Yig auf seinen Anhängern. Sie seien alle untot. Manche würden angreifen, weil sie erlöst werden wollen, manche nicht. Der Öffnungsmechanismuss für das Versteck, der Tod von SanSturomaS, alles klingt sehr verwirrend und unwirklich, aber wir vertrauen SanSturomaS‚ Worten und gehen weiter nach unten. Ginnu legt das goldene Amulet um. Es schützt ihn gegen Gift und stärkt seine Rüstung (+4 RW gegen Gift, +2 AC).
Wir schwimmen durch das Wasserstockwerk.
Die Ebene 3 ist etwas größer als die Ebenen darüber. An den Wänden entlang sind alle 10 ft ein Schlangenkopf mit einer leuchtende Kugeln aufgereiht. Am Boden liegen sehr viele Kissen, die seltsam verschimmelt riechen. Lieber nicht anfassen! Vor einem Altar kniet der Hohenpriester Allistar. Theo spricht ihn auf Drakonisch an. Er sagt, wir sollen Gegenstände finden, die er dann zu der gesuchten Jadeschlange zusammenfügen kann. Das Amulett haben wir schon. Es fehlen noch Schlangenhaut, -zahn und -gift. Im Ebene 4 stoßen wir auf viele Untote. Sie folgen uns nicht nach oben. Wir legen eine Übernachtungspause ein.
Tag 36:
Am nächsten Tag schützt Yolo Ginnu und mich mit Zaubern gegen Lebenskraft-Entzug. Dann kämpfen wir gegen die vier Untoten in Ebene 4. In einem weiteren Raum, der den Abgang enthält, greift uns ein Untoter an. Ich werde getroffen, leicht verletzt, aber stark geschwächt. Zusätzlich gibt es ein Lazarett mit zwei verletzten Untoten, die uns nicht angreifen, aber viel Informationen haben. Es gibt einen Kampfübungsraum, in dem der untote Trainingsmeister Vrosh mit einer goldenen Rüstung aus Schlangenhaut sich für unbesiegbar hält. Er möchte, dass wir gegen ihn kämpfen. Ran macht währenddessen Magie entdecken um etwas über seinen Schutz herauszufinden, da Ginnu und ich sehr gut kämpfen, aber ihn trotzdem nicht treffen. Ich bedanke mich für den lehrreichen Kampf und sage, dass ich gerne später zum üben wiederkomme. Vrosh bedankt sich auch und freut sich, dass ich ihn nicht besiegen konnte. Allerdings hat er Ginnu und mich auch nicht getroffen.
Geryan, Ran, Theo, Neesha und ich verlassen den Raum. Yolo, Ginnu und Satine bleiben bei Vrosh. Neesha untersucht einen Raum nach geheimen Öffnungen. Wir erkunden den letzten Raum. Dieser hat ein Mosaik in Form einer Schlange an der Wand. Der Kopf der Schlage ragt aus der Wand heraus und leuchtet mit grünen Augen direkt über einem Pult mit einem Buch. Ran erkennt, dass die Augen magische Auren der Bezauberung und Veränderung haben.
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