Hier kann man sich gut Einrichten bei Maggie. Alles vorhanden, was man so braucht. Sogar ein Wesen, das Manndie schöne Augen macht. Muss wohl ein männlicher Gnom sein. Lustiger kleiner Giftmischer. Er bietet uns Säurefläschchen an.
Ich sehe es in den Augen der anderen. Jeder überlegt, wie es weitergeht, hat so seine eigenen Pläne. Bin gespannt, wie lange die Gruppe in der Art noch zusammen bleibt.
Die wichtige Dinge werden zuerst geklärt. Maggie muss weiter beschützt werden. Unser Kapitän soll noch nicht abreisen. Wir überlegen, ob er eine Botschaft nach Pentar mitnehmen und wie seine Überfahrt beschützt werden kann. Lutzius bleibt in der Burg und wir nehmen noch nicht Kontakt zu Egidius auf. Wir wollen nach einer Pause wieder runter in die seltsame Welt und Aufräumen. Es gibt da ja noch einiges zu tun: Schlangenmenschen, Wolfsmenschen, Nanaya, Jägertroll, Schlüssel, Drachenstatue usw.
Ein großer Teil der Gruppe (alle außer Yersinia, Schwanhild, Silandris und Aristeas) findet sich als Aufräumtrupp. Wir brechen auf um die restlichen Schlangenmenschen zu beseitigen und die Edelsteine aus dem Dreck zu buddeln. Unten angekommen wollen einige unbedingt erst den Schlüssel von Nanaya holen. Na gut, dann eben doch erst Rätsel lösen und danach knüppeln. Seltsam … Nanaya und ihre Wolfsmenschen sind nicht mehr da. Der Schlüssel ist noch da und ist magisch. Hm, wenn ich das richtig sehe, dann ist da mit Kraft nicht viel zu machen. Bevor ich was kaputt mache lasse ich lieber Geryan ran. Sehr geschickt der Junge. Also los zum Tor. Dort immer noch alles unberührt. Der Schlüssel passt und vorsichtig öffnen wir die zwei Flügel. Ein großer Raum mit vier kleinen Säulen in Alkoven (drei links – eine rechts). Auf den Säulen liegen Glaskugeln, die blau schimmern und kleine Blitze erzeugen. Keiner traut sich rein. Edeltraut geht zuerst. Ich sichere sie mit einem Seil. Ran ist sehr begeistert von den Kugeln. Er scheint die Welt um sich herum zu vergessen und forscht. Die Magie besteht aus Nekromantie, Verzauberung und Licht. Es ertönt eine schöne Musik, wenn man sich ihnen nähert, die denjenigen sehr zum Tanzen animiert. Manndie tanzt begeistert. Plötzlich hat sie Angst und flüchtet. Das ist mir zu viel Magie. Wir decken die Kugeln ab und der Spuk ist zu Ende. Naja, fast … Anfassen war keine gute Idee, ich trete auch den taktischen Rückzug an. Ran sammelt die Kugeln draußen. Die Magie ist weg, es sind nur noch normale Glaskugeln. Hübsch! Jetzt will Ran auch noch, dass ich eine der Säulen anhebe. Der hat Nerven, aber ich kann ja nicht dastehen, wie ein Feigling. Tatsächlich, unter der Säule ist der Stab, von dem die Magie ausgeht. Die Kugeln waren nur die Verstärker.
Weiter geht es. Nächste Türe öffnen. Schmaler Gang mit Kacheln auf dem Boden. Die Kacheln waren durch eine Illusion verborgen. Sehr verdächtig. Geryan leistet gute Arbeit. Ich löse die Falle aus und mit jedem Berühren der Kacheln kommt aus der gegenüberliegenden Türe ein Armbrustbolzen durch den Gang geflogen, 36 Mal.
Im nächsten Raum ist eine kleine Drachenstatue. An der Decke sind zwei Sternenbilder abgebildet und viele andere unbeutende Sterne. Paladin und Takhisis. Wir finden ein Rätsel:
Dem Reichen bist Du nie, dem Armen oft beschieden.
Doch weist kein Sterblicher mir Dank.
Hast Du mich so bist Du unzufrieden.
Hast Du mich nicht so bist Du krank.
Hunger? Hm, warum nicht Durst? Eine geheime Tür öffnet sich. Im nächsten Raum stehen fünf Statuen aus weißem Marmor von bewaffneten Schlagenmenschen in Wandnischen, allerdings ist eine Nische leer. Zwei Fußabdrücke sind dort noch zu sehen. Ist die Statue vor kurzem weggeflogen? Ganz hinten im Raum ist eine breite Grube, die den Weg zum Durchgang in den nächsten Raum verhindert. Der Raum dahinter ist grün ausgeleuchtet. Ein Sakrophag scheint darin zu stehen. Wir untersuchen die Statuen. Ginnu möchte eine Statue nach Zwergenart bearbeiten. Plötzlich wird er gestochen und sehr geschwächt. Irgendwas Unsichtbares fliegt hier rum. Gleichzeitig findet Geryan eine Geheimtüre in einen Raum. Dort steht ein Spruch: Ein Bruder des gelben Orden in Ungnade gefallen. … lebendig begraben … behält die Ehre seiner Position. Oder so ähnlich. Hm, eine Eule fliegt durch den Raum. Ich beobachte sie sehr genau, ob sie uns angreift. Ran, Edeltraut und Satine scheinen dies auch zu tun. Aber die Eule scheint etwas zu suchen. Dann plötzlich greift die Eule etwas an und Zack, entsteht Goldstaub und ein kleiner Dämon wird sichtbar. Er flüchtet in den grünen Raum. Geryan findet eine Geheimtür, die in den Raum führt. Ich springe über die Grube. Der Dämon ist leicht zu treffen, aber nimmt keinen Schaden von kleinen Waffen. Yolo hat Pfeile verzaubert, die Schaden machen. Satines Blitze und die Attacken der Eule wirken und mein Treffer gibt ihm den Rest.
Die Leiche zu untersuchen ist auch schwierig. Man sieht ja nur sein erleuchtetes Äußeres. Den Schwanz mit dem Giftstachel schneidet Neesha ab. Wir vermuten, dass das Gift die Geschicklichkeit senkt.
Der Sakrophag sieht nach Ärger aus. Yolo öffnet ihn und guckt, ob dort der Ärger drin ist. Er wird fündig. Ein seltsames Leuchten erlischt und der Sargdeckel wird von einem Troll wie eine dünnes Brett weggeschleudert. Welch eine Stärke! Scheint ein würdiger Gegner zu sein. Er liegt schneller als gedacht am Boden. Nun die Säure, damit er nicht wiederbelebt. Mein Speer hat hier seine Magiewirkung nicht gezeigt. Interessant!
Ein hübsches Todesurteil als Troll zwischen Leben und Tod gefangen. Wir haben ihn erlöst! Das ist seltsam. Ein Troll als Priester bei den Schlangenmenschen. Und dann auch noch in Ehren beerdigt. Da stimmt was nicht. Wir finden einen Streitkolben, ein Metallschild der Meisterklasse, einen Spruchrollenbehälter mit sechs Priesterzaubern, ein Amulet von Lonthas, einen Schmuckring und Münzen.