Die Lokalisierung des Schiffs erfolgt mittels einer Kristallkugel und der Vorstellung / Bild von Neesha, der Teleport findet dann mit Hilfe eines Stabes, der geführt wird von Jennara, der Tochter von Justarius, statt.
Wir materialisieren quasi wie durch ein Tor oberhalb des Schiffes und begeben uns auf das Deck. Ich mache Jennara mit der Gruppe bekannt, woraufhin sich Thor mit ihr unterhält. Neesha vergewissert sich durch unsere abgesprochenen Kennsätze aus der Piratenhöhle von meiner Indentität, schlaues Mädchen. Während es sich im Gespräch von der Gruppe und Jennara um die Robe von N´tal, die sogar vorhanden ist und den Stab dreht, unterhalte ich mich mit Satine und setze sie über den Hintergrund des Auftrags in Kenntnis, wobei ich darauf achte, dass die Gruppe dies nicht mitbekommt.
Nach einiger Zeit bitte ich die anderen in die Kapitänskajüte und trage Thorondor auf, auf unsere Ungestörtheit zu achten. Dies macht auch der tierische Begleiter von Edeltraut.
Ich informiere die Gruppe über den Auftrag und seinen Hintergrund, den Diebstahl der beiden Artefakte (Blutstein des Fistandantilus und Miceram, die Krone der Macht) durch 2 abtrünnig gewordene Mitglieder der schwarzen Roben und dem Tod des Archivars, der mit der Bewachung beauftragt war. Einer der Diebe Erner Saerca wurde gestellt, während der andere fliehen konnte. Als zweiter Täter verdächtigt wird Jorakim Uth Matar, der Bruder des uns bereits bekannten Thaddäus Uth Mathar. Bei der Befragung des gefangenen Täters ergibt sich, dass die Artefakte vermutlich zur Festung Blackstenholm gebracht wurden, welche im Besitz des Ordens der schwarzen Robe ist. Ich frage in die Runde, ob sich jemand meiner Mission anschliessen will. Yolo wirkt eine „Zone of Truth„, um die Wahrheit der Aussagen festzustellen und diskutiert einige Zeit mit Jennara wegen einer Belohnung. Am Ende wird eine Belohnung in Form eines magischen +2 Gegenstandes oder der Aufwertung eines vorhandenen Gegenstandes auf +4 für jeden Teilnehmer vereinbart sowie eine Abschirmung der Gruppe vor Ausspähung für 7 Tage. Eine Rückkehrmöglichkeit in Form einer Spruchrolle wird uns ebenfalls zugesichert. Der Auftrag bezieht sich nur auf das Beschaffen von verlässlichen Informationen über den Aufenthaltsort der gestohlenen Artefakte. Sollten wir diese ebenfalls wiederbeschaffen können, wäre das eine Bonus, der separat noch vergütet würde, ist aber nicht Bestandteil des Auftrags. Die Festlegung einer fairen Bezahlung für den Stab des Chaos wird Jennara überlassen, dann wird ihr der Stab übergeben. Jennara nimmt nach Absprache mit uns auch die Robe von N’Tal mit, weil sie damit möglicherweise herausfinden kann, ob und unter welchem Namen N’Tal beim Orden gemeldet ist.
Jennara erzeugt einen Teleportationskreis und wir gehen durch diesen Zirkel hindurch in eine kleine Höhle, dessen Eingang wohl getarnt ist. Die Spruchrolle zur Rückkehr hat Satine zur Aufbewahrung bekommen.
In der Höhle können wir Spuren ausmachen, die aus der Höhle heraus führen. Tikaani (Wieso hat Edeltraut jetzt diesen Namen für ihren Wolf gewählt?) kann den Geruch des letzten Besuches aufnehmen. Nach dem Verlassen der Höhle entdecken wir in etwa 20 Meter Entfernung im Westen eine Nebelwand, die Richtung, in die auch die Witterung des letzten Besuches führt. Ich muss allerdings feststellen, daß dieser Nebel Furcht hervorruft und mich dadurch zum Verlassen des Nebels zwingt, was einigen anderen genauso wiederfährt. Satine und Theophyl stellen fest, das die Nebelwand in Wirklichkeit eine Glocke bildet, die diesen Bereich des Tals abschirmt. Edeltraut schafft es, einen Tunnel aus Wind durch die Glocke hindurch zu erstellen, so das wir die Nebelbarriere passieren können. Hinter der Barriere können wir das Tal einsehen. Im Tal wird Landwirtschaft betrieben, man kann kleine Hütten und Felder erkennen. Die Arbeiter scheinen von einer Gruppe überwacht zu werden. Guldan meint, diese Gruppe trägt schwarze Roben, vermutlich Kultisten und wird von einer Frau angeführt. In der Nähe des Brunnen kann man eine große Schlange bemerken. Wir nähern uns vorsichtig im Halbrund dem Haupteingang der Festung. Der Einsatz des Stabes „Detect Secret Doors“ zeigt auf dieser Seite keinen Zugang. Guldan behält die Gruppe der Wächer im Auge und meint, die Anführerin könnte rote Augen besitzen, vielleicht ein Dämon.
Wir verstecken uns bis zum Abend. Geryan und Neesha erkunden dann im Schutz der Dunkelheit die Gegend um das Tor und entdecken mit Hilfe des Stabes einen geheimen Zugang etwa 20 ft. vom Tor entfernt auf der von uns abgewendeten Seite. Die Gruppe schleicht sich am Rand der Nebelglocke entlang dann zur anderen Seite zu diesem Eingang und öffnet ihn. Ich bitte Thorondor um eine Erkundung dieses Geheimgangs, eine etwa 1 Meter durchmessende Röhre. Der Gang führt in das Erdgeschoss und in den ersten Stock jeweils zu einer Art Sackgasse, vermutlich wieder eine Geheimtür. Wir entschliessen uns, den Gang zu nutzen und verschliessen ihn hinter uns wieder. Dann bewegen wir uns vorsichtig zu dem Gangende im Erdgeschoss, das tatsächlich eine Tür ist. Diese ist noch nicht einmal gesichert durch Fallen oder ähnliches. Dies und der Zustand des Ganges deutet daraufhin, dass dieser Zugang schon sehr lange nicht mehr genutzt wurde und vermutlich in Vergessenheit geraten ist. Hinter dieser Geheimtür liegt ein Lagerraum, in dem wir eiserne Rationen, Laternen, Schlafsäcke und ähnliches entdecken. Ausserhalb des Lagerraums befindet sich ein riesiger Raum mit einer Abfallgrube in der Mitte und oben aus der Decke kommende Röhren über der Grube. Der Abfall gammelt vor sich hin und stinkt erbärmlich, man hört auch ein Schnarchen aus der Grube (lebender Abfallvertilger?). Wir bewegen uns leise am Rand des Raumes entlang. An den Wänden entdecken wir Türen, die aus diesem Raum führen. Hinter der ersten Tür links befindet sich ebenfalls ein Lagerraum mit Reiseproviant. Danach entdecken wir ein Tischchen mit einer Laterne direkt bei einer Doppeltür aus Metall an einem Halbrund, die vermutlich eine magische Sicherung besitzt. Wieso sonst solch eine wertvolle Doppeltür?
Wir entscheiden uns für einen Durchbruch durch die Wand, dazu setzen die Priester „Steinverformung“ ein. Hinter dem Durchbruch befindet sich eine Art Schatzkammer. Wir entdecken mehrere Truhen sowie magische Objekte : Langschwert und Rüstung aus Holzschuppen auf einem Tisch sowie 2 Perlen auf einem Kissen. Geryan untersucht den Tisch, kann aber nichts bedenkliches feststellen, ebenso nicht an den Truhen. Die 1. Truhe ist mit Stahlmünzen gefüllt, in der 2. Truhe befinden sich Silber- und Goldgeschirr sowie Edelsteine, die 3. Truhe enthält Edelsteine. Natürlich füllen wir Geryans Schatzsack mit den Wertgegenständen.
Die nächste Tür führt zu einem Lagerraum mit Rüstungen und Schilden, wohl so eine Art Rüstkammer. Die Grösse der Rüstungen könnte darauf hindeuten, das diese eventuell für Sivaks gedacht sind. Wir zerschneiden die Lederriemen der Rüstungen und machen sie somit unbrauchbar. Die nächste Tür führt in eine Waffenkammer. Dort entdecken wir Krummsäbel, Streitkolben, Pfeil und Bogen sowie sehr große Zweihänder. Wir machen die Bögen vorsichtshalber unbrauchbar indem wir deren Sehnen durchtrennen.
Hinter dem großen Durchgang befinden sich Gänge mit Gefangenenzellen, an der Seite führt eine Rampe nach oben, die beleuchtet ist. In den Zellen befindet sich mindestens ein Gefangener, anscheinend einer der Arbeiter von draußen.
Wir ziehen uns in den Geheimgang zurück. Bei der Abzweigung wählen wir den Tunnel nach oben. Eine Geheimtür führt in einen Raum mit Wandgemälde, Altar und einer Person am Altar. Die Gemälde zeigen Schlangen. Die Person am Altar ist ein Skelett in einer Rüstung mit einem goldenen Stirnreif (Sir Auric?). Der Raum scheint Yig geweiht gewesen zu sein.
Wir gehen zurück und untersuchen die Rampe im Stockwerk tiefer. Die Rampe führt in eine Folterkammer mit 3 Türen (Gefangenenzellen?). Die Untersuchung der 1.Tür auf der linken Seite, eine Doppeltür, ergibt, das sie sich problemlos öffnen lässt. Ein hellerleuchteter Raum befindet sich dahinter. Ein sehr großes (ca. 6m hohes) Skelett eines Lebewesens mit großen Klauen, das sicherlich nicht von Krynn stammt, befindet sich dort. Im Eingangsbereich sind große Blöcke zu sehen, die zum Öffnen des Hauptportals dienen.
Bei weiteren Untersuchungen findet Ginnu noch eine Geheimtür, die von Geryan auf Fallen gecheckt wird. Geryan öffnet die Tür, der Gang (ca. 1m hoch) führt in das nächste Stockwerk mit 3 möglichen Ausgängen. Auch dieser Gang scheint schon sehr lange nicht mehr genutzt worden zu sein.
Der Ausgang linker Hand führt zu einer Tür, hinter der sich ein Zimmer mit 4 Betten befindet. Darin halten sich 4 Sivaks auf. Diese unterhalten sich und beklagen sich über die Langeweile.
Der 2. Ausgang führt zu einer Tür, hinter der sich ein Zimmer mit 5 Betten und 5 Kapaks befindet.
Der 3. Ausgang führt zu einem 6-Betten Zimmer, das aktuell leer ist. Die Grösse der Betten weist auf menschengrosse Wesen hin.
Ich wirke Unsichtbarkeit auf Geryan und kläre ihn über die Wirkung des Zaubers auf. Danach geht Geryan auf Erkundung.
Drakonier sind zu hören, ein Trupp von 5 Baazen nähert sich. Sie melden alles in Ordung und begeben sich zu ihrer Nachtruhe. Die Kapaks gehen als Ablösung nach unten. Nach einiger Zeit taucht auch Geryan wieder auf.
Es gibt ein grosses leeres Zimmer, das schon sehr lange nicht mehr genutzt wird, dorthin begeben wir uns nun.
Ich setze den Zauber „Prestidigitation“ zum Säubern des Zimmers ein, damit auf keinen Fall Spuren hinterlassen werden, die auf die Anwesenheit oder die Anzahl von Eindringlingen schliessen lassen. Wir beschliessen, eine Stunde aufzuwenden, um einige magische Gegenstände zu identifizieren.
Satine identifiziert eine Perle als eine Perle der Macht, die einmal einen Zauber des 1.Grads zurückrufen kann. Ich bestimme die zweite Perle als eine Perle der Macht, die einmal einen Zauber des 1. Grades und einmal einen Zauber des 2. Grades zurückrufen kann. Theophyl sagt, das Schwert sei ein Blodschnitter, ein +2 Undead Bane Schwert, das auch noch Schutz gegen Lebensentzug bietet.
Die Perlen werden noch verteilt, damit sie ihre Wirkung beim Einprägen von Zaubern nach der Übernachtung entfallen können. Ich plädiere für Satine als Empfänger der Perle für das Zurückholen eines 1. und 2. Grad Zaubers, sie trägt ja auch die Schriftrolle für unsere Rückkehr. Mit abwechselnden Wachen verbringen wir die Nacht, bis etwa gegen 4 Uhr früh.